Europäischer Immobilienmarkt vor scharfer Trendwende

In den letzten zwölf Monaten stiegen, nicht zuletzt durch die starke Zinswende der EZB, die Zinsen für die Finanzierung von Immobilien europaweit kräftig an. Die Bloomberg-Analyse geht bei der dramatischen Trendwende von schwierigen Refinanzierungsprozessen aus. In diesem Jahr könnten große Verwerfungen und Anpassungen bevorstehen. Es wird darauf ankommen, sich mit den neuen Rahmenbedingungen zu arrangieren.

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In ganz Europa wird sich auf den Immobilienmarkt auswirken, wie die Jahresendbewertungen der Banken ausfallen. Bei Bewertungsrückgängen drohen Verletzungen von Kreditvereinbarungen, die Notfinanzierungsmaßnahmen auslösen. Diese könnten von Zwangsverkäufen bis zur Zuführung von frischem Geld führen. Nach Analystenangaben wird Europa eine umfassende Rückentwicklung von zehn Jahren leichten Geldes erleben. Darlehen, Anleihen und andere Schulden in Höhe von insgesamt 1,9 Billionen Euro wurden nach Angaben der Europäischen Bankenaufsicht, einer Umfrage der Bayes Business School und durch Bloomberg zusammengestellter Daten an gewerbliche Immobilienbesitzer und private Vermieter in Europa und Großbritannien vergeben.

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