Unsere Start-up-Ecke: Maschinenraum

Der Mittelstand ist bekanntlich das Rückgrat der deutschen Wirtschaft. Seine Flexibilität hat er in der Corona-Krise einmal mehr unter Beweis gestellt, aber es wurden auch Defizite sichtbar, vor allem bezüglich Digitalisierung. Tobias Rappers, CEO von Maschinenraum, zeigt uns neue Wege der Digitalisierung.

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THE PROPERTY Herr Rappers, Sie waren bei Roland Berger für mittelständische und DAX-geführte Unternehmen tätig sowie als Geschäftsführer der Digitalisierungsinitiative Spielfeld Hub. Was sind die drei wichtigsten Learnings daraus?

TOBIAS RAPPERS Alle Unternehmen stehen gleichermaßen vor der Herausforderung Digitalisierung. Das heißt neue Schnittstellen bedienen, Facility-Organisation überdenken, neue Geschäftsmodelle und Logiken entwickeln. Dabei kann nicht auf Rezepte der Vergangenheit zurückgegriffen werden – Lösungen zur Digitalisierung sind im Unternehmensgedächtnis nicht abgelegt. Das erste Learning heißt also: Es gilt, aus dem Status quo zu lernen und sich mutig zu bewegen. Das Zweite: Es sind radikale Veränderungen notwendig. Im Gegensatz zu Start-ups agieren Familien- und Mittelstandsunternehmen jedoch nicht auf der grünen Wiese mit gezielt für ein neues Geschäftsmodell rekrutierten Teams.

 

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